Einbruchstatistik 2017: Erfolg für die Sicherheitsbranche

Schuhe mit Pfeil und der Aufschrift Sicherheit

Auch wenn laut polizeilicher Kriminalstatistik die Einbruchsversuche im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen sind, konnte gleichzeitig ein Rückgang tatsächlich gelungener Einbrüche verzeichnet werden. Diesen Erfolg schreibt die Einbruchstatistik 2017 der Sensibilisierung der Bevölkerung, aber auch dem verstärkten Einbau professioneller Sicherheitstechnik, zu. Denn schon kleinste Schutzmaßnahmen rund um das Eigenheim können das Sicherheitsmaß um ein Vielfaches erhöhen.

 

Delikte in Zahlen

Die Einbruchstatistik 2017 verzeichnet zum ersten Mal seit 2009 einen Sieg für die Sicherheitsbranche: Im Vergleich zum Jahre 2015 sank die Einbruchsrate 2016 von 167.136 auf 151.265 registrierte Fälle. Diesen positiven Rückgang schreiben die Behörden zwei Faktoren zu, welche Hand in Hand gehen: Dank umfassender Initiativen von Polizei, Industrieverbänden sowie Versicherungswirtschaft werden die Bürger immer besser aufgeklärt. Dieses Wissen um Präventionsmaßnahmen veranlasst die Menschen, ihr Heim mittels professioneller Sicherheitstechnik nachzurüsten. Trotzdem ermahnt die Polizei weiterhin zu Vorsicht. Denn auch wenn ein erster Rückgang der Einbruchszahlen verzeichnet werden darf, sind die Fallzahlen hoch und der angerichtete Schaden laut Einbruchstatistik 2017 immens: Rund 470 Millionen Euro Schwund konnte alleine in 2016 vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) verzeichnet werden. Auch wenn ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland bereits Interesse an Sicherheitsfragen zeigt, existieren in den Köpfen der Menschen zum Teil immer noch Ungereimtheiten rund um das Thema Einbruch.

Wohnungseinbruch Deutschland Grafik

©interkey – Wohnungseinbruch Deutschland Grafik

 

Einbrecher kommen in der Nacht oder?

Einbrecher mit Taschenlampe

Dass Einbrecher im Normalfall unter dem Deckmantel der Dunkelheit ihr Hab und Gut erbeuten ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Tatsächlich bedeutet der Tag und nicht die Nacht Hochkonjunktur für die Langfinger. Auch wenn unsere Logik besagt, dass ein Eindringen in der Nacht ein höheres Maß an Sicherheit und Diskretion für den Unbefugten bedeutet, lässt es sich doch bei Tageslicht viel unkomplizierter arbeiten. Laut Einbruchstatistik 2017 finden mehr als 40 Prozent der Einbrüche am Tage statt. Beliebt sind  Zeiten, in denen die Menschen in der Schule, beim Einkaufen, an der Arbeit oder ganz einfach verreist sind. Dies bietet Einbrechern besondere Sicherheit, denn so können sie dem unliebsamen Kontakt mit Anwohnern aus dem Wege zu gehen.

 

Wichtige Sicherheitstipps: 

  • Tür immer abschließen (2 Mal)
  • Fenster, Balkon- und Terrassentüren immer sichern (80% der Einbrüche erfolgen hier)
  • Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster
  • Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen
  • Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus

44 Prozent der versuchten Einbrüche durch verbaute Sicherheitstechnik verhindert

Einbrecher mit Hände hochAuch wenn das Wissen rund um das Thema „Sicherheit zu Hause“ unabdingbar ist, kann professionell verbaute Sicherheitstechnik das Maß an Schutz nachweislich erhöhen. Zwar bieten geöffnete Fenster und Türen einem potentiellen Einbrecher leichtes Spiel, jedoch sind auch verschlossene Zugänge ins Haus nicht immer ein Garant für ausreichenden Schutz. Die Einbruchstatistik 2017 verzeichnet weiterhin, dass besonders oft über leicht erreichbare Fenster und Wohnungstüren eingestiegen wurde. Oftmals wird aus Kostengründen auf einen Einbau oder ein einfaches Nachrüsten der Zugänge im Haus verzichtet, erklärt Dr. Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“. Die Investition in mechanische Tür- und Fenstersicherungen sowie Alarmanlagen zahlt sich jedoch aus. Die Einbruchstatistik zeigt, dass mehr als 44 Prozent der versuchten Einbrüche durch achtsam installierte Sicherheitstechnik verhindert werden konnten.

 

Staatliche Hilfeleistung für mehr Sicherheit

Die Bundesregierung reagiert auf das Finanzierungsproblem der Bürger: Um die Bevölkerung auch bei der Umsetzung der Sicherung des Eigenheims zu unterstützen, vergibt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanzielle Zuschüsse für das einbruchssichere Aufrüsten der eigenen vier Wände. Bereits Kosten um die 500 Euro für den Einbau von Sicherheitsmaßnahmen, wie Beleutungs-, Zugangskontrollsystemen, Alarmanlagen und einbruchhemmenden Fenstern und Türen, werden durch diesen Kredit abgedeckt. Um sich diesen zu sichern ist es wichtig, vor Beginn der Umbaumaßnahmen einen passenden Antrag im KfW-Zuschussportal zu stellen. Die Prüfung des Antrags dauert im Anschluss etwa 5 Wochen. Wird der Nachweis der Umbaumaßnahmen akzeptiert, zahlt die KfW das Geld auf das angegebene Konto aus. Nähere Details rund um das Förderprogramm finden Sie auf der Themenwebseite der Kfw.

 

Gefördert werden u.a.

  • Systeme zur Einbruch- und Überfallmeldung
  • Videoüberwachung im Eingangsbereich
  • Nachrüstung mit z.B. Tür-Zusatzschlössern
  • Einbau von Türspionen, Türkommunikation, Gegensprechanlagen
  • Bewegungsmelder
  • Beleuchtung des Eingangsbereiches

Einbruchsschutz im Shop von Wagner Sicherheit:

Weitere Informationen und die passende Sicherheitstechnik erhalten Sie unter wagner-sicherheit.de

Wagner Sicherheit

 

 

Dennis Lelencz
Dennis Lelencz
Mein Name ist Dennis Lelencz und ich bin 23 Jahre alt. Was den Bezug zum Thema Sicherheit angeht, bin ich zugegebener Maßen ein totaler Frischling. Auf Sicherheit lege ich großen wert, damit ich meine eigenen vier Wände und mich vor Einbrechern und vor Katastrophen präventiv schütze. Mein Ziel ist es, mehr Menschen für Sicherheitstechnik aller Art zu informieren und dadurch auch zu begeistern.

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